CMS
Content Management Systeme
Ein Content-Management-System
(kurz CMS, übersetzt etwa Inhaltsverwaltungssystem), im Medienbereich auch: Redaktionssystem, ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet. Der Benutzer sollte das System auch ohne Programmierkenntnisse sowie ohne Kenntnis von HTML oder XML bedienen können.
(Quelle: Wikipedia)
Kommerziell vs. Open Source
Auf dem Markt für CM-Systeme tummeln sich viele Anbieter. Es befinden sich darunter extrem große und komplexe, kommerzielle Systeme, die sogenanntes ECM (Enterprise Content Management) bieten. Solche Systeme zeichnen sich oftmals durch eine skalierbare Architektur, echte Mandantenfähigkeit, Workflowmanagement und die Trennung zwischen Produktions- und Live-Server aus, also den Maschinen, auf denen das CMS und die darunterliegende Datenbank läuft, und der/denen, auf denen der Webserver läuft, welcher die dann zumeist statisch dorthin exportierten Seiten ausliefert.
Vorteile kommerzieller CM-Systeme
Sehr mächtige Systeme
Extrem flexibel anpassbar
Schnittstellen zu bspws. Warenwirtschaft, Dokumentenmanagement etc.
Professioneller Support vom Hersteller
Kommerzielle Systeme haben oftmals aber vor allem einen Vorteil: Den professionellen, herstellerseitigen Support. Dieser Vorteil ist aber zugleich auch ein Nachteil, denn die Nutzer eines solchen CMS begeben sich in die Abhängigkeit zumeist eines einzigen Anbieters.
Solche Systeme sind nicht nur sehr komplex, sondern vor meist auch sehr teuer (bis zu fünfstellige, z. T. jährlich anfallende Lizenzkosten sind keine Seltenheit), aber vor allem sind sie für kleinere bis mittlere Webauftritte hoffnungslos überdimensioniert.
Nachteile kommerzieller CM-Systeme
Herstellerbindung und -abhängigkeit
Oft sehr hohe Lizenzkosten
Für kleine bis mittlere Auftritte schlicht zu groß
Open Source - mehr als eine Alternative?
Im Open-Source-Bereich mehrt sich die Zahl der Systeme, welche sich sowohl vom Leistungsumfang als auch von der Architektur mit kommerziellen Systemen messen, aber auch einen wachsenden Komplexitätsgrad aufweisen. Die bekanntesten Vertreter dieser quelloffenen ECMS sind Typo3, EZ Publish und OpenCMS.
Open Source hält Einzug in Unternehmen
Open Source Software wird immer stärker auch in Unternehmen eingesetzt. Die Gründe dafür liegen nicht nur in den wegfallenden Lizenzkosten, sondern es erkennen auch immer mehr IT-Planer und -verantwortliche, dass Open Source Software durch das Prinzip der Quelloffenheit im Allgemeinen nicht nur sicherer ist, sondern zudem auch noch weniger fehlerbehaftet. Durch die Quelloffenheit hat sich ein reger Wettbewerb unter Anbietern von Support- und Entwicklungsdienstleistungen rund um CMSe wie Typo3 entwickelt. Die gewonnene Herstellerunabhängigkeit beim Einsatz solcher Software ist für Unternehmen ein großer Flexibilitätsgewinn.
Geschäftsmodelle von Open-Source-CMS-Anbietern
Vermehrt gehen sogar Hersteller ehemals nicht quelloffener, kommerzieller CM-Systeme den Weg, die Quellen Ihrer Software offenzulegen und eine Entwicklercommunity darum zu scharen. Das Geschäftsmodell besteht dabei zumeist entweder darin, dass außer der kostenlosen, quelloffenen Version noch eine "professional"-Version angeboten wird, für die dann durchaus Lizenzkosten anfallen, oder darin, dass man sich auf den Support für das System fokussiert und durch die Freigabe der Quellen einen hohen Verbreitungsgrad erhofft. Ein Beispiel für ein solches Vorgehen ist die australische Firma Miro, die ihr CMS zunächst als kommerzielles System entwickelt hatte, bis man es als Mambo Open Source (MOS) quellfrei gab. Neben der kostenlosen Open-Source-Version gibt es eine kommerzielle Variante, die mit kostenpflichtigem Support und Service daher kommt.
Für kleinere bis mittlere Präsenzen ideal: Website Baker
Für kleinere Präsenzen hat sich Websitebaker
als ideales System erwiesen. Es ist leichtgewichtig, sehr einfach zu bedienen und zu administrieren und wächst mit den Ansprüchen. Für Websitebaker sind viele Module frei verfügbar, die bei Bedarf einfach nachinstalliert werden können, z.B. Bildergalerien, Foren, Newsletterverwaltung etc.
connexo websolutions